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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Wieser Consulting GmbH
1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen liegen sämtlichen Verträgen zwischen der Wieser Consulting GmbH, Flurstraße 9, 85659 Forstern, vertreten durch den Geschäftsführer Alexander Wieser (nachfolgend „ANBIETER"), und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") zugrunde. Sie betreffen insbesondere Verträge über Beratungs- und Coachingleistungen für Fotografen und Videografen (nachfolgend „Leistungen").
1.2. Die Angebote des ANBIETERS wenden sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Mit Abschluss des Vertrages versichert der Kunde, die Leistungen in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit und damit zu unternehmerischen Zwecken in Anspruch zu nehmen.
1.3. Eigene Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, soweit der ANBIETER ihrer Geltung nicht ausdrücklich zustimmt. Dies gilt auch dann, wenn der ANBIETER die Leistungen in Kenntnis abweichender Bedingungen des Kunden vorbehaltlos erbringt.
1.4. Die inhaltliche Ausgestaltung des einzelnen Vertrages ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung der Parteien – etwa einem Angebot – in Verbindung mit diesen Bedingungen.
1.5. Maßgeblich ist jeweils die Fassung dieser AGB, die zum Zeitpunkt der Beauftragung in Kraft ist.
1.6. Diese Bedingungen erstrecken sich ohne erneute gesonderte Einbeziehung auch auf künftige Verträge der Parteien über vergleichbare Leistungen.
1.7. Soweit nachstehend personenbezogene Bezeichnungen in männlicher Form verwendet werden, dient dies allein der besseren Lesbarkeit und ist wertungsfrei zu verstehen.
2. Gegenstand und Umfang der Leistungen
2.1. Der ANBIETER erbringt individuelle Beratungsleistungen, die sich am konkreten Bedarf des Kunden ausrichten. Inhalt und Verlauf bestimmen sich überwiegend situativ nach dessen jeweiligen Anliegen und Zielen. Ein Anspruch auf Vermittlung fest definierter Kenntnisse, Fähigkeiten oder Lernziele besteht nicht.
2.2. Im Rahmen des Programms „Wedding Sales Mentorship" begleitet der ANBIETER den Kunden persönlich und individuell bei der Weiterentwicklung seines Außenauftritts, seiner Kundengewinnung und seines Buchungsprozesses, ausgerichtet auf dessen aktuelle Lage, Zielsetzung und Arbeitstempo. Gegenstand ist kein standardisiertes Kursprogramm und keine schematische Wissensvermittlung, sondern eine bedarfsorientierte unternehmerische Beratung ohne vorgegebenen Lehrplan und ohne verbindliche Lernziele.
2.3. Den Kern der Leistung bildet der unmittelbare persönliche Austausch zwischen ANBIETER und Kunde, namentlich in gemeinsamen Beratungs-Live-Calls sowie in individuellen Einzelgesprächen. Begleitend eröffnet der ANBIETER dem Kunden weitere Kommunikations- und Austauschwege – beispielsweise einen Direkt-Chat sowie eine geschlossene Community –, über die unternehmerische Fragen anlassbezogen geklärt werden können. Eine Pflicht zur Teilnahme an einzelnen dieser Formate besteht nicht.
2.4. Die Beratungs-Live-Calls werden regelmäßig nicht aufgezeichnet; Mitschnitte werden insoweit weder erstellt noch zur Verfügung gestellt. Soweit Leistungen an Live-Termine gebunden sind, können nicht wahrgenommene Termine weder nachgeholt noch auf einen späteren Zeitpunkt verlagert werden.
2.5. Zur Vertiefung kann der ANBIETER dem Kunden auf dessen Wunsch ergänzende Hilfsmittel bereitstellen, etwa Videos, Gesprächsleitfäden, Vorlagen, Checklisten oder Fallbeispiele. Deren Einsatz ist freiwillig, tritt nicht an die Stelle der persönlichen Beratung und liegt in der eigenen Entscheidung des Kunden, welche Inhalte er zu welchem Zeitpunkt nutzt.
2.6. Zur Erbringung der Leistungen darf sich der ANBIETER Dritter, insbesondere Erfüllungsgehilfen und Subunternehmer, bedienen.
2.7. Ein bestimmter wirtschaftlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet. Die Leistung dient der bedarfsgerechten unternehmerischen Weiterentwicklung des Kunden.
2.8. Hinsichtlich der inhaltlichen Ausgestaltung der Beratung steht dem ANBIETER ein Leistungsbestimmungsrecht nach § 315 BGB zu.
2.9. Die Leistungen stellen keinen Fernunterricht im Sinne des Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) dar. Es findet weder eine systematische, lehrplanmäßige Wissensvermittlung noch eine Überwachung des Lernerfolgs statt; verbindliche Curricula oder Abschlusszertifikate werden nicht vergeben. Gegenstand ist allein die individuelle Beratung und Begleitung, die einem Fernlehrgang nicht gleichsteht.
2.10. Werden die Leistungen über Vertriebspartner bzw. Reseller (z.B. CopeCart, Digistore24) angeboten oder abgewickelt, gehen die vorliegenden Bedingungen vor.
3. Zustandekommen des Vertrages
3.1. Die Darstellung der Leistungen auf der Website oder in Werbemitteln ist kein bindendes Vertragsangebot, sondern eine Aufforderung an den Kunden zur Abgabe eines Angebots; ebenso kann der ANBIETER dem Kunden ein individuelles Angebot unterbreiten.
3.2. Der Vertrag kann mündlich bzw. fernmündlich (insbesondere per Telefon oder Videogespräch), in Textform (insbesondere per E-Mail) oder schriftlich geschlossen werden. Er kommt insbesondere dadurch zustande, dass der Kunde ein ihm in Textform unterbreitetes Angebot des ANBIETERS in Textform annimmt.
3.3. Bei einem fernmündlichen Vertragsschluss erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass der ANBIETER das betreffende Telefon- oder Videogespräch zu Nachweis- und Dokumentationszwecken aufzeichnet.
4. Vergütung
4.1. Es gilt die im Angebot bzw. in der Leistungsbeschreibung zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses ausgewiesene Vergütung, soweit nichts Abweichendes individuell vereinbart wurde. Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer.
4.2. Sofern nichts anderes vereinbart ist, hat der Kunde in Vorleistung zu treten. Die Vergütung wird mit Vertragsschluss fällig und ist innerhalb von 7 Tagen zu begleichen, soweit keine Ratenzahlung vereinbart wurde.
4.3. Mit Gegenforderungen aufrechnen oder ein Zurückbehaltungsrecht geltend machen darf der Kunde nur, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.
5. Nutzung der Online- bzw. Beratungsplattform
5.1. Wird dem Kunden eine Online- bzw. Beratungsplattform zur Verfügung gestellt, setzt deren Nutzung eine Registrierung voraus. Die Zugangsdaten einschließlich Passwort erhält der Kunde vom ANBIETER.
5.2. Das Passwort ist vom Kunden vertraulich zu behandeln und Dritten nicht zugänglich zu machen. Erlangt ein Dritter Kenntnis hiervon, hat der Kunde den ANBIETER unverzüglich zu informieren und das Passwort zu ändern.
5.3. Der ANBIETER kann die Registrierung ablehnen oder den Zugang sperren bzw. löschen, wenn der Kunde gegen diese Bedingungen oder gegen geltendes Recht verstößt.
5.4. Der ANBIETER bemüht sich um eine marktübliche Verfügbarkeit der Plattform. Durch Wartungsarbeiten, Störungen oder Umstände außerhalb seines Einflussbereichs kann es zu Unterbrechungen kommen. Ansprüche nach Ziffer 10 bleiben hiervon unberührt.
6. Verzug
6.1. Leistungsfristen des ANBIETERS beginnen frühestens, wenn die vereinbarte Vergütung vollständig eingegangen ist und der Kunde alle erforderlichen Mitwirkungshandlungen erbracht hat.
6.2. Befindet sich der Kunde mit fälligen Zahlungen in Verzug, ist der ANBIETER berechtigt, weitere Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich zurückzustellen.
6.3. Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach § 626 Abs. 1 BGB kann der ANBIETER den Vertrag kündigen und die Leistungserbringung einstellen. Ein solcher Grund liegt insbesondere im Verzug des Kunden mit einer fälligen Rate. In diesem Fall kann der ANBIETER die bis zum nächsten ordentlichen Beendigungszeitpunkt anfallende Vergütung als Schadensersatz verlangen; er muss sich dabei anrechnen lassen, was er infolge der Beendigung an Aufwendungen erspart oder anderweitig erwirbt bzw. zu erwerben unterlässt.
7. Mitwirkung und Durchführung
7.1. Der ANBIETER erbringt die vereinbarten Leistungen grundsätzlich ab Vertragsschluss.
7.2. Der Kunde sorgt dafür, dass dem ANBIETER jederzeit sämtliche Informationen vorliegen, die für ein bestmögliches Beratungsergebnis benötigt werden.
7.3. Der Kunde stellt die technischen Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Leistungen sicher (insbesondere eine ausreichende Internetverbindung, ein geeignetes Endgerät sowie die Nutzung der erforderlichen Messenger-Dienste). Für hieraus resultierende Nichtverfügbarkeiten ist der ANBIETER nicht verantwortlich.
7.4. Der ANBIETER ist berechtigt, Termine in digitaler Form durchzuführen (etwa über Zoom, Teams oder vergleichbare Dienste).
8. Laufzeit des Vertrages
8.1. Der Vertrag läuft für die individuell vereinbarte Dauer. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf dieser Laufzeit ist ausgeschlossen.
8.2. Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt bestehen. Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
9. Zahlungsabwicklung
9.1. Zahlungen können per SEPA-Lastschrift, per Überweisung bzw. Vorkasse, per Rechnung sowie über weitere angebotene Zahlarten erfolgen.
9.2. Der ANBIETER darf die Zahlungsabwicklung einem Dritten übertragen. Der Kunde ermächtigt den ANBIETER, die hierfür notwendigen Zahlungsdaten in seinem Namen zu hinterlegen.
9.3. Bei vereinbarter Lastschrift erteilt der Kunde dem ANBIETER unverzüglich nach Vertragsschluss, spätestens binnen 7 Tagen, ein SEPA-Lastschriftmandat.
9.4. Scheitert der Einzug einer Lastschrift – etwa wegen unzureichender Deckung, fehlerhafter Bankdaten oder eines unberechtigten Widerspruchs des Kunden –, trägt der Kunde die dadurch ausgelösten Rückbuchungskosten.
9.5. Rechnungsstellung und Abrechnung erfolgen elektronisch an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse; hiermit erklärt sich der Kunde ausdrücklich einverstanden. Verlangt der Kunde eine andere Übermittlungsform (z.B. postalisch), trägt er die zusätzlich entstehenden Kosten.
10. Haftung
10.1. Der ANBIETER haftet – gleich aus welchem Rechtsgrund – ausschließlich nach den nachfolgenden Maßgaben.
10.2. Für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit haftet der ANBIETER unbeschränkt, soweit sie auf einer Pflichtverletzung des ANBIETERS, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Unbeschränkt haftet er ferner für Schäden aus Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, für die Nichteinhaltung einer übernommenen Garantie sowie für arglistig verschwiegene Mängel.
10.3. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden beschränkt. Wesentlich sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Vertragsdurchführung erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
10.4. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.
10.5. Der Kunde nimmt die Leistungen in eigener unternehmerischer Verantwortung in Anspruch; dies bestätigt er mit der Buchung.
10.6. Ein Erfolg wird nicht zugesichert; eine Garantie für das Erreichen bestimmter Ziele oder Ergebnisse übernimmt der ANBIETER nicht. Das Maß des tatsächlich erzielten Erfolgs liegt im Verantwortungsbereich des Kunden.
10.7. Für Software Dritter sowie für Leistungen und Produkte externer Kooperationspartner übernimmt der ANBIETER keine Haftung.
11. Datenschutz und Vertraulichkeit
11.1. Der ANBIETER verarbeitet personenbezogene Daten im Umfang der Vertragsabwicklung und behandelt sie vertraulich. Näheres regelt die Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://alexanderwieser.de/datenschutz.
11.2. Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen, die ihnen aus dem Bereich der jeweils anderen Partei im Zuge der Zusammenarbeit bekannt werden, vertraulich.
12. Urheber- und Nutzungsrechte
12.1. Alle vom ANBIETER bereitgestellten Inhalte sind urheberrechtlich geschützt.
12.2. Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur eigenen Nutzung dieser Inhalte. Eine Weitergabe oder Vervielfältigung ist untersagt. Ohne ausdrückliche Zustimmung des ANBIETERS ist es dem Kunden insbesondere nicht gestattet, Bild-, Ton- oder Videoaufnahmen der Inhalte oder der Live-Calls anzufertigen. Zuwiderhandlungen können Schadensersatzansprüche begründen.
13. Widerrufsrecht
Da der ANBIETER Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB schließt, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht.
14. Referenznennung
Der ANBIETER ist berechtigt, den Kunden in beliebigen Medien als Referenz zu benennen, einschließlich der Verwendung etwaiger geschützter Kennzeichen, Marken oder Logos. Eine Verpflichtung hierzu besteht nicht.
15. Schlussbestimmungen
15.1. Erfüllungsort ist der Sitz des ANBIETERS. Ausschließlicher Gerichtsstand für sämtliche Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist München, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
15.2. Es findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung; Bestimmungen des internationalen Privatrechts, die auf eine andere Rechtsordnung verweisen, sind ausgeschlossen.
15.3. Ist oder wird eine Bestimmung dieser AGB unwirksam, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt; Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.
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*Stand: 01.03.2026*
*Haftungsausschluss:
Es handelt sich um echte Teilnehmerstimmen, die das Mentoring durchlaufen haben und ihre Ergebnisse erzielt haben. Ich kann dir keine Ergebnisse garantieren. Jeder Teilnehmer arbeitet selbst hart an seinem Erfolg und ist für diesen auch selbst verantwortlich. Ich gebe dir lediglich das Wissen und den Weg vor, wie du deine Ziele erreichen kannst.
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